LinkedIn Sourcing Tipps 2026: 10 Wege, um schneller Kandidaten zu finden


LinkedIn Sourcing kostet durchschnittlich 7,3 Stunden pro Woche. Bei 4 Suchen pro Woche sind das fast 2 Stunden pro Suche. Zu lang.
Diese 10 LinkedIn Sourcing Tipps halbieren deine Zeit. Keine Tricks oder Quick Fixes. Das sind taktische Anpassungen, die Recruiter 2026 tatsächlich nutzen, um von 800 Profilen auf 80 relevante Kandidaten zu kommen. In 45 Minuten.
1. Nutze Arbeitgeberkontext-Filterung (nicht nur Boolean)
Boolean Search ist der Standard. Jobtitel, Standort, Jahre Erfahrung. Aber nach dem ersten Filter hast du immer noch 800 Profile. Das eigentliche Problem beginnt danach.
Wie viele dieser 800 Arbeitgeber kennst du? Wahrscheinlich 10-15%. Beim Rest rätst du, ob die Erfahrung relevant ist.
Was Arbeitgeberkontext-Filterung bewirkt:
SourceLens analysiert automatisch die letzten 8 Arbeitgeber jedes Kandidaten anhand von 18 Dimensionen: Branche, Unternehmenstyp, Kundensegment, Vertriebsmodell, Dealkomplexität, Wachstumsphase und mehr.
Ergebnis: Von 800 Profilen auf 80, die wirklich passen. Nicht weil du schneller scrollst, sondern weil du klüger filterst.
2. Starte breit, filtere danach (nicht umgekehrt)
Die Versuchung ist, mit engen Filtern zu beginnen. “Nur diese Jobtitel, nur diese Unternehmen.”
Das funktioniert, wenn du den Markt bereits kennst. Wenn du 90% der Arbeitgeber nicht kennst, verpasst du Kandidaten.
Besserer Ansatz:
- Breite Boolean Search — 500-800 Profile
- Bulk-Export in ein Tool
- Filtern nach Arbeitgeberkontext
Du startest breit. Du endest eng. Aber du verpasst niemanden.
3. Nutze LinkedIn Sales Navigator Filter
Sales Navigator kostet EUR 80/Monat und hat Filter, die Recruiter unterschätzen.
3 Filter, die Recruiter übersehen:
- Company Headcount Growth — wachsende Unternehmen stellen ein. Richte dich auf Wachstumsunternehmen.
- Posted on LinkedIn in last 30 days — aktive LinkedIn-Nutzer antworten häufiger auf InMails
- Changed jobs in last 90 days — Leute, die kürzlich gewechselt haben, sind offener für Gespräche
Das sind keine Wundermittel. Aber sie erhöhen die Chance, dass jemand antwortet.
4. Bulk-Export mit Chrome Extension
30 Profile manuell öffnen, in eine Tabelle kopieren oder Notizen in deinem ATS machen. Das dauert 30 Minuten.
Mit einer Chrome Extension dauert dasselbe 30 Sekunden.
SourceLens Bulk-Export:
- Auto-Scroll durch Suchergebnisse
- Bis zu 100 Profile auf einmal
- Echtzeit-Zähler läuft mit
- Funktioniert mit jedem LinkedIn (Basic, Premium, Recruiter Lite, Recruiter)
5. Browse Mode (LinkedIn + Tool Seite an Seite)
Du hast eine Kandidatenliste mit Matching-Scores. Du willst das LinkedIn-Profil sehen. Du klickst. Neuer Tab. Du gehst zurück. Repeat.
Browse Mode löst das. Du navigierst durch deine Liste mit Zurück/Weiter-Buttons. Ein LinkedIn-Popup öffnet automatisch das richtige Profil. Keine neuen Tabs. Kein Hin-und-Her-Klicken.
Es klingt klein. Es spart dir 20% deiner Screening-Zeit.
6. Boolean Strings wiederverwenden
Jede Suche von Null aufbauen ist Zeitverschwendung. Deine besten Boolean Strings sind wiederverwendbar.
Wie:
- Speichere deine 5 besten Boolean Strings in einem Doc oder Tool
- Bei einer neuen Vakanz: kopiere den am besten passenden String
- Passe an: Jobtitel, Standort, spezifische Skills
Beispiel Basis-String für Finance-Suchen:
("Financial Controller" OR "Finance Manager" OR Controller)
AND location:"Germany"
NOT (title:"Intern" OR title:"Junior" OR title:"Assistant")Ändere die Jobtitel pro Vakanz. Der Rest bleibt gleich. Du sparst 10-15 Minuten pro Suche.
7. Sourcing Sprint (nicht ständig scrollen)
LinkedIn ist immer offen. Du scrollst zwischen anderen Aufgaben. Das fühlt sich produktiv an. Ist es aber nicht.
Sourcing Sprint:
- 1x pro Tag, 1 Stunde dediziertes Sourcing
- Benachrichtigungen aus, LinkedIn offen
- Fokus: Profile exportieren und screenen, nicht scrollen
- Nach 1 Stunde: fertig
Du schaffst mehr in 1 Stunde Fokus als in 3 Stunden verstreutes Scrollen.
8. Personalisiere Outreach mit KI
“Sehr geehrter Professional, ich habe Ihr Profil gesehen und sofort an eine interessante Möglichkeit gedacht.” Response Rate: 3-5%.
Kandidaten sind immun gegen generische InMails. Sie bekommen 10 pro Woche.
Was funktioniert:
- Nenne spezifische Arbeitgeber und warum die relevant sind
- Verweise auf Karrieremuster
- KI-generierte Vorlagen basierend auf Profilanalyse
SourceLens generiert 3 Varianten pro Kandidat. Jede Nachricht bezieht sich auf Arbeitgeberkontext und Karriereverlauf. Response Rate: 15-20%.
9. Filtere nach Aktualität (nicht nur Jahre Erfahrung)
“10 Jahre Sales-Erfahrung.” Klingt gut. Aber was, wenn diese 10 Jahre zwischen 2005 und 2015 waren? Und danach 5 Jahre Operations?
Erfahrung von 7+ Jahren ist weniger relevant als aktuelle Erfahrung.
Filtere nach:
- Die letzten 3-5 Jahre der Karriere (nicht das gesamte Profil)
- Aktuelle Rolle + vorherige 2 Rollen
- Aktualität der gesuchten Erfahrung
SourceLens gewichtet Aktualität automatisch im Matching-Score.
10. Akzeptiere, dass du 90% wegfiltern musst
800 Profile. 720 sind nicht relevant. 80 sind es.
Das fühlt sich wie Verschwendung an. Aber das IST Sourcing. Die Kunst liegt nicht darin, 800 Profile zu finden. Die Kunst liegt darin zu wissen, welche 80 relevant sind.
Die schnellsten Recruiter sourcen nicht schneller. Sie filtern besser. Sie sehen in 8 Sekunden, was andere in 5 Minuten googeln.
Schneller sourcen = nicht schneller scrollen
Es ist klüger filtern.
Die 10 Tipps oben funktionieren nicht, weil sie Abkürzungen sind. Sie funktionieren, weil sie sich auf den eigentlichen Engpass konzentrieren: du kennst 90% der Arbeitgeber in deiner Suche nicht.
Mit Arbeitgeberkontext siehst du auf einen Blick:
- “Dieses Unternehmen ist Enterprise B2B SaaS, 12+ Monate Verkaufszyklen — passt.”
- “Das ist transaktionaler Inside Sales, SMB-Fokus — passt nicht.”
Vom Raten zum Wissen. Vom Scrollen zum Selektieren.
Teste alle 10 Tipps mit SourceLens. 14 Tage kostenlos, keine Kreditkarte.
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert das auch mit LinkedIn Basic (kostenlos)? Ja. SourceLens funktioniert mit jedem LinkedIn. Basic, Premium, Recruiter Lite, Recruiter. Die Chrome Extension exportiert nur URLs (SAFE MODE), es gibt also kein Sperr-Risiko.
Wie viel Zeit spare ich wirklich? Durchschnittlich 70-80% weniger Screening-Arbeit. Von 3 Stunden auf 45 Minuten pro Suche. Bei 4 Suchen pro Woche sind das 8+ Stunden gespart.
Kann ich das mit meinen aktuellen Tools kombinieren? Ja. SourceLens ersetzt nichts. Es fügt Arbeitgeberkontext zu dem hinzu, was du bereits hast. Du nutzt LinkedIn weiter wie gewohnt.
Ist das auch für Corporate Recruiter nützlich, die für jede Position sourcen? Absolut. Corporate Recruiter sind am stärksten kontextblind. Du rekrutierst diese Woche für einen Developer, nächste Woche für einen Controller, danach für einen Sales Manager. SourceLens gibt dir sofort den Kontext für jede Vakanz.
Verwandte Artikel:
- So funktioniert es — Sieh, wie SourceLens Arbeitgeberkontext analysiert
- Boolean Search LinkedIn Beispiele — 15 Boolean Strings für Recruiter
- Preise — ab EUR 89/Monat (Launch-Aktion)