LinkedIn Recruiter Lite vs Recruiter vs Basic: Was brauchst du wirklich?

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Arthur Balabrega
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LinkedIn Recruiter kostet EUR 150 pro Monat. Recruiter Lite EUR 80. Basic ist kostenlos.

Welches brauchst du?

Die Antwort hängt davon ab, wie viele InMails du sendest und wie viele Suchen du durchführst. Aber hier ist der Spoiler: Keines gibt dir den Arbeitgeberkontext, den du brauchst, um Kandidaten wirklich zu beurteilen.

Dieser Kontext kostet weniger als der Unterschied zwischen Lite und Recruiter.


Die 3 LinkedIn Stufen im Vergleich

FeatureBasic (kostenlos)Recruiter Lite (EUR 80/Monat)Recruiter (EUR 150/Monat)
SuchergebnisseMax 100 ProfileUnbegrenztUnbegrenzt
Erweiterte FilterNeinJaJa
InMails/Monat030150
ProjekteNeinNeinJa
Team-ZusammenarbeitNeinNeinJa
Kandidaten-TrackingNeinEingeschränktUmfangreich
Spotlights (wer hat dein Profil angesehen)NeinJaJa
Gespeicherte Suchen31030
ArbeitgeberkontextNeinNeinNein

LinkedIn gibt dir Filter und InMails. Aber nicht den Kontext, um zu beurteilen, wo Kandidaten arbeiten.

Ein Marketing Manager bei TechFlow GmbH. B2B oder B2C? Enterprise oder SMB? SaaS oder Produkt?

Du weißt es nicht. LinkedIn verrät es nicht.


Was alle Stufen vermissen: Arbeitgeberkontext

Du kennst dieses Szenario.

Du machst eine Suche nach einem Account Manager in der Region Berlin. 800 Profile.

LinkedIn zeigt:

  • Name
  • Jobtitel
  • Arbeitgeber
  • Standort
  • Jahre Erfahrung

Du kennst vielleicht 10-15% dieser Arbeitgeber. Bei den übrigen 85% musst du raten.

Ist das B2B oder B2C Sales? Enterprise oder SMB Deals? Inside Sales oder Field Sales? Consultative oder transaktional?

LinkedIn Recruiter (EUR 150/Monat) gibt dir nicht mehr Kontext als Basic (kostenlos).

Beide zeigen dir die gleichen Informationen:

  • Jobtitel: “Account Manager”
  • Unternehmen: “TechFlow GmbH”
  • Standort: “Berlin”

Kein Wort darüber, was TechFlow macht, welche Kunden sie haben oder wie ihr Vertriebsprozess aussieht.

Du filterst, weil dir der Kontext fehlt.


Die 4 Szenarien: Welche Stufe brauchst du?

Szenario 1: Selbstständiger Recruiter, knappes Budget

Du bist freiberuflicher Recruiter. Jeder Euro zählt.

Du hast:

  • 2-4 Vakanzen pro Monat
  • Begrenztes InMail-Budget nötig
  • Kein Team zur Zusammenarbeit

Empfehlung: LinkedIn Basic (kostenlos) + SourceLens (EUR 89/Monat)

Du sparst EUR 80/Monat bei LinkedIn und bekommst den Arbeitgeberkontext, den LinkedIn Recruiter nicht bietet.

SourceLens funktioniert mit Basic. Du exportierst Profile über die Chrome Extension, SourceLens analysiert die letzten 8 Arbeitgeber anhand von 18 Dimensionen.

Von 800 Profilen auf 80 relevante Kandidaten. InMails sendest du über deinen eigenen LinkedIn-Account oder per E-Mail.

Gesamtkosten: EUR 89/Monat (vs. EUR 80/Monat für Lite ohne Kontext oder EUR 150/Monat für Recruiter ohne Kontext).


Szenario 2: Interim Recruiter, Auftraggeber hat Recruiter

Du arbeitest als Interim Recruiter bei einem Kunden. Der hat eine LinkedIn Recruiter Lizenz für dich.

Du hast:

  • Zugang zu Recruiter über deinen Auftraggeber
  • 150 InMails pro Monat
  • Projekte und Tracking in deren Umgebung

Problem: Du landest bei einem neuen Kunden in einem unbekannten Markt.

Woche 1: Du machst deine erste Suche. 600 Profile. Du kennst vielleicht 5% der Arbeitgeber.

Der Kunde erwartet innerhalb von 2 Wochen eine Shortlist.

Empfehlung: LinkedIn Recruiter (über Kunden) + SourceLens (EUR 89/Monat aus eigener Tasche)

Du nutzt Recruiter für InMails und Tracking. SourceLens gibt dir sofortiges Marktwissen.

Vom Raten zum Wissen, ab Tag 1.

Gesamtkosten: EUR 89/Monat (Recruiter zahlt dein Kunde).


Szenario 3: Corporate Recruiter, Firma zahlt

Du arbeitest Inhouse für eine Organisation mit 500+ Mitarbeitern.

Du rekrutierst für:

  • Sales (diese Woche: Account Manager)
  • IT (nächste Woche: Software Developer)
  • Finance (danach: Financial Controller)
  • Operations (später: Supply Chain Manager)

Jede Vakanz ist ein anderer Bereich. Du kannst nicht für alle den Markt kennen.

Du hast:

  • LinkedIn Recruiter (Firmenlizenz, HR zahlt)
  • ATS (Greenhouse, Workday, Recruitee)
  • Budget über Procurement

Empfehlung: LinkedIn Recruiter (Firma zahlt) + SourceLens Professional (EUR 249/Monat über Procurement)

Du nutzt Recruiter für Filter und InMails. SourceLens gibt dir den Arbeitgeberkontext, der dir pro Position fehlt.

Vom Generalisten zum Spezialisten für jede Vakanz.

Gesamtkosten: EUR 249/Monat über HR-Budget (Recruiter zahlt dein Arbeitgeber).

Business Case für deinen Vorgesetzten:

  • Time-to-Fill sinkt (schnelleres Screening)
  • Quality-of-Hire steigt (bessere Shortlists)
  • Weniger abhängig von Hiring Managern für Domänenwissen

Szenario 4: Recruitment-Agentur, mehrere Seats

Du hast eine Recruiting-Agentur mit 5 Recruitern.

Dein Team:

  • 2 Seniors (kennen den Markt)
  • 2 Mediors (schwankende Qualität)
  • 1 Junior (liefert inkonsistente Shortlists)

Jeder Recruiter hat LinkedIn Recruiter Lite (EUR 80/Monat pro Seat).

LinkedIn-Gesamtkosten: EUR 400/Monat für 5 Seats.

Problem: Dein Junior liefert Shortlists mit 40% irrelevanten Kandidaten. Dein Senior liefert perfekte Shortlists.

Der Unterschied? Arbeitgeberkontext.

Empfehlung: LinkedIn Recruiter Lite (EUR 80/Monat pro Seat) + SourceLens Professional (EUR 249/Monat für das ganze Team)

Gesamtkosten: EUR 400 (LinkedIn) + EUR 249 (SourceLens) = EUR 649/Monat für 5 Recruiter.

Was du bekommst:

  • Junior performt auf Senior-Niveau (dank Arbeitgeberkontext)
  • Konsistente Shortlist-Qualität über das ganze Team
  • Weniger Review-Overhead für die Recruitment-Agentur
  • Neue Mitarbeiter sofort produktiv

ROI: 1 zusätzliche Platzierung pro Monat = EUR 5.000-15.000 Fee. SourceLens kostet EUR 249.


Der Entscheidungsbaum

Wie viele InMails sendest du pro Monat?

-- 0-10 InMails
   --> LinkedIn Basic (kostenlos) + SourceLens (EUR 89)

-- 10-30 InMails
   --> LinkedIn Recruiter Lite (EUR 80) + SourceLens (EUR 89)

-- 30-150 InMails + Team-Zusammenarbeit
   --> LinkedIn Recruiter (EUR 150) + SourceLens (EUR 89-249)

-- Mehrere Recruiter (Agentur/Corporate)
   --> LinkedIn Recruiter Lite pro Seat + SourceLens Professional (EUR 249 für das ganze Team)

Was LinkedIn gibt und was nicht

LinkedIn gibt dir:

  • InMails, um Kandidaten zu erreichen
  • Filter zum Suchen (Standort, Jobtitel, Jahre Erfahrung)
  • Profildaten (Berufserfahrung, Skills, Ausbildung)
  • Gespeicherte Suchen und Projekte (Recruiter Stufe)

LinkedIn gibt dir NICHT:

  • Kontext über Arbeitgeber (B2B/B2C, Enterprise/SMB, Vertriebsmodell)
  • Einblick in Karrieremuster (Wachstumspfad, Pivots)
  • Matching auf Basis des Arbeitgeberhintergrunds
  • Begründung, warum ein Kandidat relevant ist

Du scrollst durch 800 Profile und kennst 90% der Arbeitgeber nicht.

Bei den 10%, die du kennst, weißt du sofort, ob es relevant ist.

Bei den 90%, die du nicht kennst, rätst du. Oder du googelst. Oder du überspringst.


Die Arbeitgeberkontext-Lücke

Beispiel: Du suchst einen Marketing Manager für ein B2B SaaS Scale-up.

LinkedIn gibt dir:

Kandidat A:

  • Jobtitel: Marketing Manager
  • Arbeitgeber: BrightRetail
  • Standort: Berlin
  • Jahre: 4 Jahre Erfahrung

Kandidat B:

  • Jobtitel: Marketing Manager
  • Arbeitgeber: Syntrix
  • Standort: Berlin
  • Jahre: 4 Jahre Erfahrung

Beide haben den gleichen Titel. Beide 4 Jahre Erfahrung. Beide in Berlin.

Welcher passt zu einem B2B SaaS Scale-up?

Du weißt es nicht. LinkedIn verrät es nicht.

SourceLens analysiert:

BrightRetail:

  • Branche: Retail/Consumer
  • Kundensegment: B2C
  • Unternehmensgröße: 200+ Mitarbeiter, etablierter Player
  • Marketing-Fokus: Brand Awareness, Consumer Campaigns, Social Media

Syntrix:

  • Branche: SaaS/Technology
  • Kundensegment: B2B Enterprise
  • Unternehmensgröße: 50 Mitarbeiter, Scale-up-Phase
  • Marketing-Fokus: Demand Generation, Lead Nurturing, Product Marketing

Kandidat B passt. Kandidat A nicht.

Ohne diesen Kontext hättest du beide angerufen. Oder beide übersprungen. Oder Glück gehabt.

Mit Kontext weißt du es in 8 Sekunden.


Fazit: LinkedIn Stufe vs Arbeitgeberkontext

Die Wahl zwischen Basic, Recruiter Lite und Recruiter dreht sich um InMails und Filter.

Aber keine Stufe gibt dir den Kontext, um Berufserfahrung zu beurteilen.

LinkedIn Stufe = InMails + Suchfunktion. Arbeitgeberkontext = separates Tool.

Das kostet weniger als das Upgrade von Lite auf Recruiter.

LinkedIn Recruiter kostet EUR 150/Monat. Recruiter Lite kostet EUR 80/Monat. Der Unterschied: EUR 70/Monat.

SourceLens kostet EUR 89/Monat (Launch, Standard EUR 149/Monat). Und gibt dir den Arbeitgeberkontext, den LinkedIn nicht bietet.

Du kannst wählen:

  • EUR 150/Monat für Recruiter ohne Kontext
  • EUR 80/Monat für Lite ohne Kontext
  • EUR 0/Monat für Basic + EUR 89/Monat für SourceLens mit Kontext

LinkedIn gibt dir die InMails. SourceLens gibt dir den Kontext.

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Hier geht es los: sourcelens.ai


Über den Autor: Arthur Balabrega hat 20 Jahre Erfahrung im Recruitment und hat tausende Kandidaten interviewt. Er hat SourceLens gebaut, weil er sah, wie viel Zeit Recruiter mit dem Raten bei unbekannten Arbeitgebern verschwenden. SourceLens analysiert automatisch die letzten 8 Arbeitgeber anhand von 18 Dimensionen und matcht Kandidaten mit deinen Auswahlkriterien — damit du nur die besten 80 von 800 Profilen ansehen musst.

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