Kontextblindheit im Recruiting: Das Problem, das niemand sieht

Arthur Balabrega avatar
Arthur Balabrega
Cover for Kontextblindheit im Recruiting: Das Problem, das niemand sieht

Sophie öffnet LinkedIn Recruiter. Es ist Montagmorgen. Sie sucht einen Java Developer für ihre IT-Abteilung. Boolean Search: “Java developer” + “Spring Boot” + “Berlin”. 487 Profile.

Sie scrollt. Erster Kandidat: “Senior Java Developer bei TechFlow Solutions”. Klingt gut. Aber was macht TechFlow Solutions? Sie kennt das Unternehmen nicht. Sie öffnet einen neuen Tab. Google. “TechFlow Solutions Deutschland”. Klick. Website scannen. Stellt sich heraus: eine Beratung, die Entwickler verleiht. Nicht relevant. Zurück zu LinkedIn.

Zweiter Kandidat: “Java Engineer bei Syntrix”. Was macht Syntrix? Neuer Google-Tab. SaaS-Unternehmen, Enterprise-Kunden. Das passt besser. Zurück zu LinkedIn.

Es ist 9:47 Uhr. Sie hat 8 Profile angesehen. Sie hat noch 479 vor sich.

Mittwoch sucht Sophie einen Financial Controller. Freitag einen Enterprise Sales Manager. Für jede Vakanz dasselbe Ritual. Hunderte Profile. Dutzende unbekannte Arbeitgeber. Stunden voller Googeln.

Das ist Kontextblindheit. Und es ist das größte unsichtbare Problem im modernen Recruiting.


Was ist Kontextblindheit?

Kontextblindheit ist das Fehlen von Arbeitgeberkontext bei der Beurteilung von Kandidaten.

LinkedIn zeigt dir einen Jobtitel und einen Firmennamen. “Account Manager bei Innov8 Solutions GmbH”. Das sagt dir nichts, wenn du Innov8 nicht kennst. Und in einer Suche mit 600 Profilen kennst du 90% der Unternehmen nicht.

Ohne Kontext kannst du nicht einschätzen, ob Berufserfahrung relevant ist. Ein “Sales Manager” bei einem transaktionalen KMU-Unternehmen ist etwas komplett anderes als ein “Sales Manager” bei einem Consultative Enterprise SaaS Scale-up. Beide haben den gleichen Titel. Beide 5 Jahre Erfahrung. Aber der eine passt perfekt zu deiner Vakanz und der andere überhaupt nicht.

Du filterst nicht, weil du willst. Du filterst, weil dir der Kontext fehlt.

Kontextblindheit steckt nicht in deinem System oder Prozess. Sie steckt im Umfang des Marktes. Deutschland hat Millionen registrierter Unternehmen. Jede Woche kommen dutzende Startups und Scale-ups dazu. Selbst der erfahrenste Recruiter kann nicht alle relevanten Arbeitgeber kennen.

Und so wird Matching zum Glücksspiel.


Warum das erst jetzt zum Problem wird

Kontextblindheit ist nicht neu. Aber sie manifestiert sich jetzt stärker denn je.

Früher hat man in der eigenen Branche rekrutiert. Ein Agentur-Recruiter im IT-Bereich kannte nach 5 Jahren 200-300 relevante Arbeitgeber in der Techbranche. Ein Finance-Recruiter kannte die wichtigsten Player in der Finanzdienstleistung. Man baute Domänenexpertise auf, und diese Expertise trug man bei jeder Suche mit.

Jetzt sind Recruiter Ultra-Generalisten geworden. Vor allem Corporate Recruiter. Montag ein Java Developer. Mittwoch ein Controller. Freitag ein Sales Manager. Nächste Woche ein Risk Manager, ein Operations Manager und ein HR Business Partner.

Für jede Vakanz ein anderer Bereich. Für jeden Bereich hunderte Arbeitgeber. Du kannst nicht für alle Experte sein.

Und so kennst du bei jeder Suche 10-20% der Arbeitgeber. Bei den übrigen 80-90% rätst du.

Der Arbeitsmarkt hat sich fundamental verändert. Vor zwanzig Jahren gab es die großen Konzerne und eine Handvoll großer Arbeitgeber pro Branche. Heute gibt es Ökosysteme aus Startups, Scale-ups, KMU und Konzernen. Jedes mit eigener Kultur, eigenem Vertriebsmodell, eigenem Produkt, eigenem Kundensegment.

Diese Nuance siehst du nicht am Jobtitel. Sie steckt im Arbeitgeber.


Wie sich Kontextblindheit manifestiert: Vier Szenarien

Szenario 1: Der Corporate Recruiter

Sophie ist Corporate Recruiter bei einem SaaS Scale-up mit 400 Mitarbeitern. Sie hat 12 offene Vakanzen, verteilt auf 6 Abteilungen.

Ihre Realität:

  • Sie rekrutiert für IT, Finance, Sales, Operations, Marketing und Legal
  • Jeder Hiring Manager erwartet, dass sie sein Fachgebiet versteht
  • Sie kennt vielleicht 5-10% der Arbeitgeber pro Bereich

Letzte Woche suchte sie einen Enterprise Account Manager. LinkedIn Recruiter gab 643 Profile. Sie kannte vielleicht 40 Unternehmen. Bei den übrigen 600 musste sie pro Arbeitgeber herausfinden: Ist das B2B? Enterprise Sales? SaaS oder On-Premise? Consultative oder transaktional?

Pro Profil kostet das 2-5 Minuten Googeln. Bei 600 Profilen ist das buchstäblich unmöglich.

Also schaltet sie auf Raten um. Jobtitel + Standort + Jahre Erfahrung. Die Shortlist geht an den Hiring Manager. Der telefoniert mit 8 Kandidaten und sagt: “Von diesen 8 sind 2 wirklich relevant. Der Rest arbeitet in einem ganz anderen Vertriebstyp.”

Sophie hat 4 Stunden für diese Suche aufgewendet. Die Qualität lag bei 25%. Der Hiring Manager ist frustriert.

Szenario 2: Der Junior Agentur-Recruiter

Mark arbeitet 8 Monate als Recruiter bei einer Sales-Recruiting-Agentur. Er ist spezialisiert auf B2B Sales. Seine Senior-Kollegin Anna arbeitet dort seit 7 Jahren.

Der Unterschied:

  • Anna kennt 250-300 relevante Arbeitgeber in ihrer Nische
  • Mark kennt vielleicht 40
  • Bei den übrigen Unternehmen fehlt ihm der Kontext

Er ruft einen Kandidaten an: “Account Manager bei CloudBase, 3 Jahre Erfahrung, Quota erreicht.” Klingt stark. Er präsentiert den Kandidaten beim Kunden.

Anna schaut sich das Profil an und sagt: “CloudBase ist Inside Sales mit kurzen Zyklen und kleiner Dealgröße. Unser Kunde sucht Enterprise Field Sales mit langen Zyklen. Das passt nicht.”

Mark versteht den Unterschied auf dem Papier. Aber er wusste nicht, dass CloudBase Inside Sales macht. Er kannte das Unternehmen nicht.

Annas Wissen steckt in ihrem Kopf. Nach 7 Jahren hat sie einen internen Referenzrahmen aufgebaut. Mark muss den selbst aufbauen. Das dauert Jahre.

Szenario 3: Der Interim Recruiter

Lisa ist Interim Recruiter. Sie arbeitet in Aufträgen von 3-6 Monaten bei verschiedenen Organisationen. Jeder neue Auftrag ist ein neuer Markt.

Letzter Auftrag: Tech Scale-up, Software Developer rekrutieren. Sie kannte den Techmarkt gut.

Aktueller Auftrag: Versicherungsunternehmen, Risk Manager und Compliance Officers rekrutieren. Komplett neue Branche.

Woche 1-2 geht für Marktorientierung drauf. Welche Unternehmen sind relevant? Welche Art von Erfahrung zählt? Was bedeutet “Risk Manager bei Unternehmen X” in diesem Kontext?

Sie googelt. Sie fragt den Hiring Manager. Sie liest Branchenberichte. Gegen Woche 3 hat sie ein bisschen Kontext aufgebaut. Aber die Erwartung war: ab Tag 1 liefern.

Bei jedem neuen Auftrag beginnt die Uhr von vorn. Lisa kann nicht 10 Jahre Erfahrung in jede neue Branche mitnehmen. Der Kontext fehlt.

Szenario 4: Der selbstständige Recruiter

Jürgen arbeitet als selbstständiger Recruiter. Er hat 3 Stammkunden in der Logistikbranche. Dort kennt er den Markt hervorragend.

Neuer Kunde ruft an: “Wir suchen einen Growth Marketing Manager für unser SaaS-Produkt.” Jürgen sagt ja. Er braucht den Umsatz.

LinkedIn-Suche: 521 Profile. Er kennt vielleicht 30 Unternehmen aus allgemeiner Bekanntheit. Bei den übrigen 490 fehlt ihm der Kontext: Ist das Product Marketing oder Growth Marketing? B2B SaaS oder B2C? Enterprise oder SMB?

Er hat niemanden, den er fragen kann. Er arbeitet allein. Also rät er. Die Shortlist ist mittelmäßig. Der Kunde entscheidet sich am Ende für eine andere Agentur, die auf Marketing-Recruiting spezialisiert ist.

Jürgen hätte den Auftrag mit dem richtigen Kontext gewinnen können.


Die Kosten von Kontextblindheit

Kontextblindheit ist unsichtbar. Niemand misst sie. Aber die Auswirkung ist enorm.

1. Zeit: 3-5 Stunden pro Suche für Raten und Googeln

Eine typische Suche:

  • 500-800 Profile in LinkedIn Recruiter
  • Du kennst 10-20% der Arbeitgeber
  • Bei den übrigen 80-90% musst du Kontext aufbauen

Pro unbekanntem Unternehmen:

  • Google, Website scannen, LinkedIn-Unternehmensseite, Branche/Produkt verstehen
  • 2-5 Minuten pro Unternehmen

Bei 100 unbekannten Unternehmen sind das 200-500 Minuten. Das sind 3-8 Stunden reine Recherche.

Diese Zeit kannst du nicht nutzen für:

  • Kandidaten kontaktieren
  • Gespräche führen
  • Beziehungen zu Hiring Managern aufbauen

2. Qualität: 40-60% deiner Shortlist ist im Nachhinein nicht relevant

Ohne Arbeitgeberkontext filterst du nach:

  • Jobtitel (oberflächlich)
  • Standort (relevant)
  • Jahre Erfahrung (kann irreführend sein)

Was dir fehlt:

  • Organisationstyp (Startup, Scale-up, Konzern, KMU)
  • Produkt-/Markt-Fit (B2B/B2C, Enterprise/SMB)
  • Vertriebsmodell (Consultative, transaktional, Field, Inside)
  • Komplexität (Dealgröße, Verkaufszyklus, Multi-Stakeholder)

Zwei Kandidaten können den gleichen Titel haben, aber in komplett verschiedenen Kontexten gearbeitet haben. Der eine passt perfekt. Der andere überhaupt nicht.

Ergebnis: Du präsentierst 10 Kandidaten. Der Hiring Manager sieht 4 Relevante. Die übrigen 6 waren “sah auf dem Papier gut aus, passt aber doch nicht.”

Deine Trefferquote liegt bei 40%. Das bedeutet, dass 60% deiner Arbeit verschwendete Mühe war.

3. Verpasste Kandidaten: Den besten Match hast du nicht erkannt

Kontextblindheit funktioniert in beide Richtungen.

Du filterst Kandidaten aus, die relevant SIND, weil du ihren Arbeitgeber nicht erkennst. Ein Entwickler bei einem unbekannten Fintech-Startup mit Cutting-Edge-Technologie wird übersehen, weil du den Arbeitgeber nicht kennst.

Und du behältst Kandidaten, die NICHT relevant sind, weil der Jobtitel gut klingt. Ein “Senior Sales Manager” bei einer Beratung, die Mitarbeiter an Projekte verleiht, hat null Erfahrung mit dem Aufbau einer eigenen Sales-Pipeline. Aber der Titel stimmt.

Du verpasst Gold. Du behältst Kies.

4. Hiring Manager Frustration

Hiring Manager merken den Unterschied zwischen Shortlists mit Kontext und Shortlists ohne Kontext.

Shortlist mit Kontext:

  • 8 Kandidaten, 7 sind gesprächswürdig
  • Hiring Manager: “Das sind genau die Profile, die ich gesucht habe”

Shortlist ohne Kontext:

  • 10 Kandidaten, 3 sind gesprächswürdig
  • Hiring Manager: “Haben Sie die Vakanz überhaupt verstanden?”

Wenn das zu oft passiert:

  • Hiring Manager verliert Vertrauen in den Recruiter
  • Er beginnt selbst zu sourcen
  • Oder er schaltet eine externe Agentur ein

Kontextblindheit untergräbt deine Glaubwürdigkeit als Recruiting-Professional.


Der Unterschied zwischen Segmenten: Nicht jeder ist gleich kontextblind

Kontextblindheit trifft nicht jeden gleich stark.

Corporate Recruiter: Die am stärksten kontextblinde Gruppe

Ein Corporate Recruiter rekrutiert für 8-15 verschiedene Positionen gleichzeitig. Jede Position ist ein anderer Bereich. Es ist buchstäblich unmöglich, für jeden Bereich den Markt zu kennen.

Ihre Kontextlücke beträgt 90-95%.

Sie sind abhängig vom Hiring Manager für Domänenwissen. “Kennen Sie Unternehmen X? Ist das vergleichbar mit uns?” Wenn der Hiring Manager es auch nicht weiß, endet es im Raten.

Agentur-Recruiter: Die Junior-Senior-Lücke

Senior Recruiter (5+ Jahre in derselben Nische):

  • Kennen 200-400 Arbeitgeber in ihrer Branche
  • Kontextlücke: 30-50%
  • Können schnell Muster erkennen

Junior Recruiter (0-2 Jahre):

  • Kennen 20-50 Arbeitgeber
  • Kontextlücke: 80-90%
  • Müssen ständig Seniors fragen

Der Unterschied zwischen Junior und Senior liegt großteils im Arbeitgeberkontext. Nicht in LinkedIn-Skills oder Boolean Search-Techniken. Im Marktwissen.

Dieses Wissen kannst du nicht in 3 Monaten Training vermitteln. Es ist Erfahrungswissen.

Selbstständige/Interim Recruiter: Kontext variiert pro Auftrag

In ihrer eigenen Nische:

  • Kontextlücke: 30-40%
  • Sie kennen den Markt gut nach Jahren

Bei neuen Aufträgen (vor allem Interim):

  • Kontextlücke: 85-95%
  • Von Null anfangen, keine Kollegen zum Fragen

Das Problem bei selbstständigen/Interim Recruitern ist Inkonsistenz. Ein Auftrag läuft reibungslos, weil sie den Markt kennen. Der nächste ist ein Kampf, weil alles neu ist.

Recruitment-Agenturen: Indirekte Opfer

Recruitment-Agenturen erleben Kontextblindheit über die Output-Qualität ihres Teams.

Ihr Problem:

  • Senior liefert perfekte Shortlists (hat den Kontext)
  • Junior liefert schwankende Qualität (vermisst den Kontext)
  • Kunden merken den Unterschied
  • Training hilft begrenzt — Marktwissen kann man nicht unterrichten

Die Recruitment-Agentur sieht es in den Zahlen: Conversion von Shortlist zu Intake, von Intake zu Platzierung. Bei Juniors liegt diese Conversion 40-60% niedriger als bei Seniors.


Wie löst du Kontextblindheit?

Kontextblindheit lösen erfordert einen fundamentalen Wandel: von individuellem Marktwissen zu strukturiertem Arbeitgeberkontext.

Alter Ansatz: Marktwissen steckt in Köpfen

Traditionell bauten Recruiter Marktwissen durch Erfahrung auf:

  • Jahre in derselben Branche arbeiten
  • Unternehmen merken
  • Muster erkennen

Probleme mit diesem Ansatz:

  1. Es dauert Jahre — Juniors haben diese Zeit nicht
  2. Es skaliert nicht — jeder neue Recruiter muss von vorn anfangen
  3. Es ist begrenzt — selbst Seniors kennen nur einen Bruchteil des Marktes
  4. Es verschwindet — wenn ein Recruiter geht, geht das Wissen mit

Neuer Ansatz: Arbeitgeberkontext-Analyse

Die Lösung ist, Arbeitgeberkontext automatisch aufzubauen und bei jedem Kandidaten anzuwenden.

Wie es funktioniert:

  1. Du machst eine LinkedIn-Suche (500 Profile)
  2. Jedes Profil wird angereichert: die letzten 8 Arbeitgeber werden anhand von 18 Dimensionen analysiert
  3. Pro Arbeitgeber bekommst du Kontext: Branche, Organisationstyp, Kundensegment, Vertriebsmodell, Dealkomplexität, Wachstumsphase usw.
  4. Dieser Kontext wird mit deinen Auswahlkriterien abgeglichen
  5. Ergebnis: Du siehst nicht nur einen Jobtitel, sondern den vollständigen Arbeitgeberkontext

Was du bekommst:

  • “Account Manager bei TechFlow Solutions” wird zu “Inside Sales, B2B KMU, transaktional, kurze Zyklen, EUR 5.000-20.000 Deals”
  • “Sales Manager bei Syntrix” wird zu “Enterprise SaaS, Multi-Stakeholder-Selling, 9-18 Monate Zyklen, EUR 100.000+ Deals”

Jetzt kannst du in 8 Sekunden sehen, was du sonst 5 Minuten googeln würdest.

Vom Raten zum Wissen.

Der Effekt: 70-80% weniger Screening-Arbeit

Mit Arbeitgeberkontext passiert etwas Fundamentales:

  • Du musst nicht mehr 800 Profile beurteilen
  • Du siehst direkt, welche 80-100 Kandidaten relevant sind
  • Von 3 Stunden Screenen auf 45 Minuten

Beispiel: Sophie sucht einen Enterprise Sales Manager. LinkedIn gibt 643 Profile. Mit Arbeitgeberkontext-Analyse sieht sie direkt:

  • 89 Kandidaten mit Enterprise B2B Erfahrung
  • 34 mit Consultative Sales und langen Zyklen
  • 12 mit SaaS + Enterprise + Multi-Stakeholder-Erfahrung

Diese 12 sind ihre Shortlist. Die übrigen 631 Profile muss sie nicht einmal öffnen.

Zeitersparnis: 2 Stunden und 45 Minuten.

Qualität: 10 von 12 sind relevant. Trefferquote 83%.


Kontextblindheit ist lösbar

Kontextblindheit ist das größte unsichtbare Problem im modernen Recruiting. Es kostet Recruitern Stunden pro Woche. Es mindert die Qualität von Shortlists. Es untergräbt die Glaubwürdigkeit bei Hiring Managern.

Aber es ist nicht unvermeidlich.

Der nötige Wandel:

  • Von individuellem Marktwissen zu strukturiertem Arbeitgeberkontext
  • Von jahrelangem Erfahrungsaufbau zu direktem Zugang zu Arbeitgeberkontext
  • Vom Raten zum Wissen

Corporate Recruiter können Spezialist für jede Vakanz werden. Junior Recruiter können auf Senior-Niveau liefern. Interim Recruiter können ab Tag 1 in einer neuen Branche produzieren. Recruitment-Agenturen bekommen konsistente Qualität über das ganze Team.

Arbeitgeberkontext ist die fehlende Ebene. Der Kontext, den LinkedIn nicht zeigt. Die Information, die den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Match ausmacht.

Und dieser Kontext existiert. Du musst ihn nur sichtbar machen.

Finde heraus, wie viele Arbeitgeber du wirklich kennst in deiner nächsten Suche. Teste SourceLens 14 Tage kostenlos auf sourcelens.ai.


Über den Autor: Arthur Balabrega hat 20 Jahre Erfahrung im Recruitment und hat tausende Suchen durchgeführt. Er hat SourceLens gebaut, weil er sah, dass Recruiter Stunden damit verschwendeten, Firmennamen zu googeln — Zeit, die sie besser für das tatsächliche Rekrutieren von Talenten hätten nutzen können.

Artikel teilen